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    Golubytskyi Dritte | Mannschaft Zweite

    Internationaler Reinhold-­Würth-­Cup TBB | DF

    Die Silbermedaille glänzte an diesem Sonntag wie Gold.

    03.05.17

     

    Beim traditionellen Internationalen Reinhold-­Würth-­Cup im Olympiastützpunkt
    Tauberbischofsheim konnte Carolin Golubytskyi die Bronzemedaille im
    Einzelwettkampf erringen. Nach ihrem Auftaktsieg gegen die Österreicherin Kim Weiss (12:9) folgten zwei hauchdünne Siege gegen die Polin Jelinska (7:6) und die Französin Yasora Thibus (15:14). Im Viertelfinale stand Golubytskyi dann der Amerikanerin Nicole Ross gegenüber, gegen die sie sich mit 15:11 durchsetzte und damit den Sprung unter die besten vier Fechterinnen schaffte. Im Halbfinale musste sich Golubytskyi dann der Italienerin Arianna Errigo mit 15:5 geschlagen geben, freute sich aber über diesen tollen Heimerfolg und die Bronezmedaille.
    Mit Anne Sauer und Leonie Ebert konnten sich zwei weitere FC-­Fechterinnen für den zweiten Wettkampftag qualifizieren. Leonie Ebert musste sich in ihrem Auftaktgefecht gegen die Italienerin Beatrice Monaco mit 15:8 geschlagen geben und belegte Rang 43 im Endklassement. Anne Sauer konnte in ihrem ersten Gefecht die Weltranglisten-­Zehnte mit 15:10 schlagen und in die Runde der 32 einziehen. Dort musste sie sich anschließend der Russin Leyla Pirieva mit 15:9 beugen und belegte den 32.Platz.

    Beim Mannschaftswettkampf am Sonntag stand die deutsche Mannschaft mit der Besetzung Carolin Golubytskyi, Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel der mexikanischen Vertretung im 16er-­Direktausscheid gegenüber. Diese Aufgabe lösten sie ohne Probleme mit 45:31. Im anschließenden Viertelfinale konnten sich die vier FC-­Fechterinnen mit starken Gefechten gegen die US-­Amerikanerinnen mit 45:33 durchsetzen.
    Das Halbfinale, in dem das deutsche Quartett gegen die favorisierte Mannschaft aus Russland traf, entwickelte sich nach der Aufholjagd der deutschen Mannschaft zu einem richtigen Thriller. Anne Sauer konnte sich im letzten Gefecht gegen die Olympiasiegerin Inna Deriglazova mit zwei Treffern absetzen und den Vorsprung am Ende über die Zeit bringen. Im  abschließendem Finale in der vollen Emil-­Beck-­Halle kämpfte die deutsche Mannschaft noch einmal gemeinsam, musste sich aber den Italienerinnen am Ende mit 45:33 geschlagen geben.
    Mit der Silbermedaille konnte das deutsche Team seit 2009 wieder einmal ein Finale in einem Mannschaftsweltcup erringen und damit einen riesigen Erfolg zuhause in TBB feiern.


    Dateien:
    Bild_Golubytskyi.jpg360 K